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Schneeschuhtour 17.-20. Februar 2007

Zusammen mit allen anderen, die Faschingsferien haben, machen wir uns zu neunt auf den Weg durch den Stau, um in den Westlichen Kitzbüheler Alpen die letzten Schneereste zu suchen. Nachdem wir die Massen der Skifahrer an der Abzweigung zum Zillertal hinter uns gelassen haben, zeigt der Weg zur Neuen Bamberger Hütte dann jedoch schnell, dass man nur hoch genug hinaus muss, um den echten Schnee auch ohne die Hilfe von Schneekanonen zu finden. Es gibt hier sogar so viel davon, dass eine Absage wegen zu großer Lawinengefahr überlegt worden war. Auf der Hütte auf 1750 m zeigt sich aber dann, dass sich die Situation wieder entspannt hat und wir auf herrliches Wetter hoffen dürfen.

In der ersten Nacht hatten wir dann zwar noch mit Sturm und der damit verbundenen Zugluft im Lager zu kämpfen. Das Gejammer über die Kälte ist entsprechend groß – außer bei Melanie. Doch dann wird wie durch ein Wunder doch noch der Regler der Heizung gefunden und Hoffnung auf angenehmere weitere Nächte kommt auf.

Schon ab dem nächsten Tag zeigt sich das Wetter von seiner allerbesten Sonnenseite und so können wir wie geplant durchstarten. Zuerst steht für unsere Anfänger Achim und Jürgen ein Lawinenkurs mit Klemens auf dem Programm. Der Schnee auf 1900 m Höhe reicht gerade dafür aus, den Rucksack einzugraben. Die anderen können sich inzwischen schon mal an das Laufen mit den Schneeschuhen gewöhnen. Danach gibt es auch für sie eine kleine Auffrischung ihrer Kenntnisse, wobei sich zeigt, dass die Jüngeren den Umgang mit dem Piepser noch besser in Erinnerung haben und im Auffinden sehr flink sind.

Nach einer jetzt angenehm warmen Nacht nehmen wir uns dann gleich zwei Gipfeln über 2400 m vor. Zuerst geht es auf den Westlichen Salzachgeier und danach noch auf den Fünfmandling. Bei dem herrlichen Wetter können wir uns dort sogar auf der von Klemens geschaufelten Bank sonnen. Beim rasanten Abstieg zeigt sich aber die Grenze der Belastbarkeit der Schneeschuhe, so dass für Marcel noch Nacharbeiten beim Schneeschuhreparieren angesagt ist. Am Abend bekommen wir zusätzlich zu den schon gewohnten Anekdoten (vor allem von Horst und Klemens) noch reich ausgeschmückte Berichte aus Nepal und Südamerika zu hören, so dass es diesmal für die meisten von uns etwas später mit der Hüttenruhe wird.

Am letzten Tag geht es noch auf den Dristkopf, wo wir wieder die herrliche Aussicht genießen können. Nach einer kurzen Pause in der Sonne vor der Hütte folgt der Abstieg ins Tal. Es hat uns allen viel Spaß gemacht und wir danken Klemens und besonders auch Katja, die leider nicht mitkommen konnte, für die perfekte Organisation.

Jürgen Rosenberger

 

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