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Wie familienfreundlich ist unsere Gaudeamushütte?

Nachdem unsere Sektionshütte neue Pächter bekommen hat und wir auch noch nie auf der Gaudeamushütte waren, wollten wir als Familie herausfinden, wie es ist mit Kindern einige Tage auf unserer Sektionshütte zu verbringen. Also fuhren wir im August diesen Jahres ins schöne Gebiet rund um den Wilden Kaiser. Von Ellmau aus geht ein Fahrweg bis zur Wochenbrunneralm (mit Mautgebühr). Ab da der erste Pluspunkt, gerade bei kleinen Kindern. Ein schöner breiter Weg (nicht geteert) führt uns in 30 Minuten hinauf zur Hütte. So schnell waren wir noch nie an unserem Übernachtungsplatz angelangt. Sofort wurden wir sehr freundlich von der Hüttenwirtin empfangen (ohne dass wir uns als Familienleiter zu erkennen gaben) und bekamen gleich unser Lager gezeigt. Ein Raum nur für uns – 5 Personen. Die Einrichtung überraschte mich. Soviel Platz für jeden einzelnen hatte ich noch auf keiner Hütte gefunden. Es gab pro Schlafplatz eine Truhe und ein Regal mit Vorrichtungen zum Aufhängen, Rucksackablage und noch 2 Regalböden. Über dem Lager zusätzlich ein Regal. Auch an eine Wäscheleine war gedacht.

Beim Abendessen war es selbstverständlich, dass der Jüngste eine halbe Portion vom Essen erhielt. Im Gastraum drinnen stehen überall auf den Tischen kleine Hinweisschilder: “Hier sitzen Nichtraucher und Raucher die nicht rauchen!” Für Kinder ein weiteres Plus, da sie nicht in einer verrauchten Gaststube sitzen müssen. Wie fast überall gibt es Spiele und Bücher zum Ausleihen.

Von der Gaudeamushütte sind viele Wandermöglichkeiten gegeben; anspruchsvollere für ältere Kinder und auch einfache Wege für die Kleinen. Rund um die Hütte sind Wiesen, kein absturzgefährdetes Gebiet.

Am meisten jedoch bin ich von der Kinderfreundlichkeit der Hüttenpächter begeistert, die es verstehen, auf die Kinder (groß und klein) einzugehen und immer eine freundliche Atmosphäre verbreiten.

Wenn, wie geplant, in nächster Zeit der Umbau der Hütte fertiggestellt wird, bei dem noch ein Wickeltisch und Duschen geplant sind, ist die Hütte perfekt für einen gelungenen Familienurlaub.

Schächerloch

Biwak im Wald – so hieß unser Angebot im Mai. 2 Familien meldeten sich an. Doch leider wurde es mit dem Biwak nichts – das Wetter war regnerisch und auch ein paar Gewitter zogen durch. Also doch lieber im Sylvan übernachten. Zum Lagerfeuer anzünden und Stockbrot braten reichte das Wetter allemal.

Am nächsten Morgen wurde es spannend. Auf dem Weg zu unseren Autos mussten wir noch das Schächerloch finden. Jene berühmt berüchtigte Höhlen in dem Kaiser Heinrich IV auf seinem Gang nach Ganossa schon übernachtet haben soll und auch Räuber waren natürlich schon dort gewesen. Nur wir noch nicht. Es ist nicht so ganz einfach das Schächerloch zu finden, vom Sylvan ausgehen geht man erst Richtung Strasslücke und biegt dann in einen schmalen Pfad ein. Am Ende des Pfad gelangt man auf eine breitere Straße. Diese folgt man und schaut auf der rechten Seite etwas abseits vom Weg nach einem Schild “Naturdenkmal”. Endlich haben wir es gefunden. Jetzt wird es richtig spannend. Michael Schech geht mutig als erster hinunter. Die Kinder ziehen einen Gurt an und werden von Wolfgang gesichert abgelassen. Weit kommt man jedoch nicht. Nachdem alle wieder oben sind fühlen wir uns ein bisschen wie Höhlenforscher. Und ziemlich schnell sind wir auch wieder an unseren Autos die wir dieses Mal am Schleiftor geparkt hatten. Wer sich über das Schächerloch informieren will schaut nach unter http://www.esselbach-online.de/geschichte/geschichte_01.htm

Winterwanderung zur Klingenbachschlucht

Ende Januar trafen sich ca. 8 Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren mit ihren Eltern zu einer Begehung der Klingenbachschlucht unterhalb des Klosters Triefenstein. Die Wochen vorher hatte es gefroren und so war die Schlucht noch in einen Eiszapfentraum verwandelt, der jetzt zu tauen anfing. Zuerst hieß es, einen steilen Pfad den Berg hinauf mithilfe eines Seils zu bewältigen. Oben angekommen gingen wir oberhalb der Schlucht den Pfad entlang, bis wir an eine Stelle kamen, an der wir uns in die Schlucht abseilen wollten. Es stellte sich die bange Frage: Wer wird es wagen mithilfe eines Achters, Klettergurt und Seil in die Schlucht hinunter zukommen? Fast alle probierten es aus, unten angekommen waren wir etwas naß und schmutzig. Nun kam der gemütliche Teil des Nachmittags: Feuer mit Stockbrot und heißem Tee im Kloster von Triefenstein. Bruder Hans, den wir vom Klettern kennen, hatte sich bereit erklärt für das Feuer zu sorgen (Vielen Dank!) und so konnten wir uns gleich am Feuer aufwärmen. In der Schlucht hatten wir noch Stöcke besorgt, die jetzt an einem Ende geschält wurden. Daran wurde eine Wurst aus Hefeteig gewickelt, der dann über das Feuer gehalten wurde. Nichts schmeckt köstlicher an einem Lagerfeuer als Stockbrot. Irgendwann war der Teig alle, der Tee auch und alle irgendwie müde. Also machten wir uns ans Heimgehen. Super war auch das Wetter das mitgespielt hatte. Trotz Regenmeldung war es trocken. Als der letzte ins Auto stieg begann es zu regnen.

 

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