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Rock–Action 2008

Klettern in Südfrankreich, welches schon fast traditionell in den Osterferien statt fand, wurde in diesem Jahr in die Pfingstferien verlegt. Diesmal kannten wir auch nicht das Klettergebiet, an dem wir unsere Kräfte messen wollten, sondern kannten es nur von den wärmsten Empfehlungen der Volpert-Familie, die schon öfter im “Französischen Jura” unterwegs waren. Dank Internet ließ sich ein Kletterführer schnell finden und auch der Autor, Jörg von Känel, sprach nur in hohen Tönen von diesem Gebiet.

Somit machten sich insgesamt 7 Personen, mit nur 2 Frauen an Bord, auf den Weg Richtung Süden, doch je näher wir unserem Reiseziel kamen, desto schlimmer wurde das Wetter, denn Regen war unser ständiger Begleiter.
Der Campingplatz in Ornans war schnell gefunden, daher dauerte die Diskussion um die Zeltaufstellung umso länger. Dank Alfred Dill's Idee, bescherte uns eine Plane zwischen Bäumen einen trockenen Ess- und Kochplatz, um den uns wahrscheinlich manche in ihren kleinen 2-Mann-Zelten beneideten. Als dann alles verstaut war, das Kaffeewasser kochte und das Wetter sich nicht besserte, verbrachte der größte Teil der Gruppe die Zeit mit Schnitzen von Speeren. Plötzlich tauchten zwei Speerkrieger mit voller Kriegsbemalung auf und tanzten wie die Verrückten auf der Wiese und beschworen die Wolken, doch endlich die Sonne durch zu lassen und wie aus dem Nichts bekamen wir die ersten Strahlen ab und packten gleich die Klettersachen.

Rund um Ornans liegen drei große Felsmassive, die alle an den Hängen im Vallée de la Loue liegen. Als erstes Ziel nahmen wir Roches Barmand ins Visier, welches ein sehr großes Gebiet mit über 110 Routen, die bis zu 30 Meter hoch sind, und im Bereich 3a – 6c liegen. Wir wähnten uns erst falsch, da wir circa 1 km am Fels entlang gingen, ohne irgendwelche Haken und Touren zu finden, bis wir endlich die ersten Routen fanden, an denen wir zum Glück erstmal alleine waren und in Ruhe klettern konnten.

Am nächsten Morgen gab es Sonnenschein, blauen Himmel und ausgiebiges Frühstück, bis wir uns die Felsen von La Brême vornahmen. Im Führer wurde darauf hingewiesen, dass sich Ziegen um die Vegetation im unteren Bereich kümmerten, was natürlich belächelt wurde. Dort angekommen, gab es nur Kühe und leider keine einzige Ziege. Kaum waren die Rucksäcke ausgepackt, sahen unsere 2 Krieger jedoch ein paar und wurden urplötzlich zu Ziegenjägern, doch der angepeilte Erfolg blieb leider aus. Zurück beim Klettern fanden wir auch heute wieder Klettersport an rauhen Felsen und wunderschönem Ausblick über das Vallée de la Loue.

Am Mittwoch war unser Ziel das Hautepierre-le-Châtelet, welches auf einem Hochgebiet über dem Vallée de la Loue auf circa 1000m Höhe liegt. Wäre schönes Wetter gewesen, hätte man von hier aus den Mont Blanc sehen sollen, doch dicke Wolken verwehrten uns diesen Ausblick. Aber wir konnten wunderbar in das Tal schauen und erkannten auch eine reizvolle Passstraße, die die Herzen unser Rennradfahrer höher schlagen ließ, und Diskussionen um die Schwierigkeit dieses Berges hervorbrachte. Die Auflösung gab es am nächsten Tag, als wir die Straße entlang fuhren und merkten, dass dieser Berg uns viel Schweiß und Qual gekostet hätte.

Den Rest der Woche verbrachten wir an den Felsen rund um Ornans, denn die Vielfalt und Anzahl der Routen würden für mehrere Wochen reichen.

Was gibt es noch zu berichten….

Es gab wie immer viele lustige Gespräche, ein Beispiel ist die Diskussion um die Gewichtsangabe bei Frauen. Was klingt wohl besser: Ein Zentner oder doch nur ein halber Doppelzentner….?

Um Antworten auf diese extrem lebensnotwendigen Fragen zu bekommen, müsst ihr euch einfach ein Herz fassen und mitfahren.

Uns hat es auf jeden Fall gut gefallen, das Wetter hat insgesamt gepasst und wir waren sehr zufrieden.

Kletterherz, was willst du mehr…

 

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