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Wandertour Elbsandsteingebirge 30.4. – 3.5.09

Als vollkommener Neuling trat ich – mit sehr gemischten Gefühlen – die Wanderreise in die Sächsische Schweiz an, bin ich doch keine allzu eifrige Wanderin. Aber mein Mann Norberto hat mich dazu überredet (im Nachhinein bin ich ihm dankbar).

Marianne, Karl-Heinz, Norberto und ich bildeten die Vorhut. Wir starteten einen Tag früher als der Rest der Gruppe, da wir uns Dresden nicht entgehen lassen wollten. Nach vielen tollen Eindrücken trafen wir unsere Wanderfreunde Bernd, Dagmar, Walter, Elisabeth, Manfred, Sigrid und Paula am Donnerstagabend in der „Alten Säge“ in Dorf-Wehlen, wo wir Quartier bezogen hatten. Der erste Abend zeigte schon, dass die Gruppe harmonieren würde.

In aller Frische ging es dann am Freitagmorgen los. Der Wettergott schien es gut mit uns zu meinen, denn die Sonne strahlte bei blauem Himmel und dieses Wetter sollte uns bis Sonntag begleiten. Unser Weg führte uns vorbei an den Teufelslöchern, am Höllengrund und am Steinernen Tisch in Richtung Bastei. Schon bald konnte man die gewaltigen Felstürme erkennen. Die Bastei ist natürlich ein Muß und der gesamte Bereich war überfüllt mit Touristen. Deshalb folgten wir Bernd’s Rat und verließen die Bastei nach einem kurzen Rundgang. Bald trafen wir wieder auf ruhigere Plätzchen. Natürlich wollten wir uns auch den Amselfall nicht entgehen lassen. Walter zahlte 30 Cent und siehe da, aus einem kleinen Wasserfall stürzten plötzlich Wassermassen. Wie man doch mit etwas Geld die Natur überlisten kann! Diese Attraktion hielt uns allerdings nicht lange und wir marschierten vorbei an dem sich am Wanderpfad entlang schlängelnden Amselsee direkt auf die Terrasse eines netten Lokals in Rathen, wo wir uns erst einmal stärkten. Von Oberrathen aus überquerten wir per Fähre die Elbe und es ging weiter zum Rauenstein und Pötschha.

Amselfall 1

Amselfall kostenfrei

Amselfall 2

Amselfall nach Zahlung von 30 Cent !

 

Eine Fähre brachte uns wieder ans andere Ufer nach Stadt Wehlen. Mit einem leckeren Eis in einem Café mit Blick auf die Elbe belohnten wir uns für das viele Treppensteigen und dann ging es glücklich und zufrieden zurück in unser Quartier.

Der nächste Tag versprach wieder ganz tolle Eindrücke. Es ging mit dem Auto nach Bad Schandau und von dort mit einer historischen Straßenbahn (Kirnitzschtalbahn) bis Beuthenfall. Immer wieder trafen wir auf den Malerweg, dessen Spuren wegen seiner bizarren Felsgebilden und den wildromantischen Schluchten viele Maler aus der Romantik folgten. Wir liefen über den Dietrichsgrund zum Häntzschelstieg, der sich für mich als ein ganz besonderes Erlebnis herausstellten sollte. Es begann mit dem Durchstieg durch einen „Kamin“, d.h. eine sehr enge Passage über Leitern und Steige nach oben. Und oben geriet ich dann in Panik! Ich hatte nicht mit einem Klettersteig in luftiger Höhe und an der glatten Felswand gerechnet. Die Gruppe passierte diesen ganz gekonnt, aber ich, die ich unter Höhenangst leide, hatte starke Rückzugsgedanken. Ich dachte nicht, dass ich diese Passage lebend überqueren würde. Gestärkt durch gutes Zureden erklomm ich schweißgebadet die Spitze. Ein Erlebnis, das ich sicher nicht so schnell vergessen werde.

Der Adrenalinspiegel senkte sich wieder, als wir am Carola-Felsen eine Picknick-Pause einlegten. Über den Reitsteig ging es zur Idagrotte, wo wir tatsächlich noch auf richtige Höhlenmenschen trafen! Wir passierten den Zurückesteig, den Gratweg und die Schrammsteine und landeten in Ostrau, von wo aus wir nach einer Kaffeepause wieder nach Bad Schandau starteten.

 

Bei unserem Abendessen in der Alten Säge hatten wir wieder einmal viel zu lachen.

Am Sonntag ging es noch einmal auf den Pfaffenstein, das ist natürlich nicht nur eine Erhebung, sondern, wie wir es nun schon gewohnt waren – treppauf – treppab die verschiedenen Felsen hoch und runter, vorbei an der Barbarine. Mit der Einkehr in einer Gaststätte in Falkenstein beendeten wir die gemeinsame Wanderung.

Nachdem Marianne, Karl-Heinz, Norberto und ich schon früher angereist waren, wollten wir auch später heimfahren. Wir besichtigten die imposante Festung Königstein, die wir ja schon vorher von vielen Felsen aus sehen konnten. Ein schöner Abschluss!

Ganz herzlichen Dank unserem Wanderführer Bernd, der die Tour bestens vorbereitet hatte und uns diese einzigartige Landschaft näher gebracht hat. Vergessen will ich auch nicht unseren „Lumpensammler“ Walter, der immer dafür gesorgt hat, dass wir den Anschluss nicht verpassen.

Mein Fazit: Tolles Wetter – tolle Route – tolle Führung – tolle Truppe!
Dazu fällt mir nur ein: Mein lieber Schwan! (für Insider)

Hannelore Thiesing, Frammerbach

 

Nun folgt die Bildergalerie. Zum vergrößern der Bilder einfach auf das gewünschte Bild klicken. Viel Spaß!

Ausblick Bastei

Ausblick Bastei

Amselfall 1

Amselfall 1

Amselfall 2

Amselfall 2

Steig

Steig

Höhlenmenschen

Höhlenmenschen

 

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