[ Zur Hauptnavigation springen ]

[ Zur Unternavigation springen ]

[ Zur Suchnavigation springen ]

[ Zur Servicenavigation springen ]

[ Zum Inhalt springen ]

[ Zu den aktuellen Meldungen springen ]

Servicenavigation:


Unternavigation:

Inhalt:

Den „Wilden Kaiser“ entdecken! 2-5. Juli 2009

Wunderschöner Kaiser !

Die erste Bergtour für dieses Jahr startete bei herrlichem Wetter in MSP am Donnerstag morgen um kurz vor 9 Uhr. Noch schnell ein paar Belegte beim Metzger holen, bevor meine Mitfahrgelegenheit mich in Wernfeld aufgabelt.

In Laudenbach trafen wir, das sind Kai, Egid, Heribert und ich dann auf den Rest der Truppe, Dagmar, unseren „Guide“ Bernd und Detlef. Jürgen, der Ex-Leinacher, sollte sich im Laufe des Freitag noch zur Gruppe dazu gesellen. Nach kurzer Absprache starteten wir Richtung „Wilder Kaiser“.

Nach gut 4 Stunden Fahrt war unser Ziel, der Hintersteiner See (882 m) bei Ellmau erreicht. Bernd und Egid brachten noch schnell ein Auto zur Wochenbrunner Alm, unserem Ziel am Sonntag, und danach konnte das Abenteuer beginnen.

Einen ersten lohnenswerten Zwischenstopp legten wir nach einer Stunde an der Stöfflhütte, neben der Walleralm (1171 m) ein. Als kleinen Vorschuss für den anstrengenden nächsten Tag gönnten wir uns ein „rotes Öl“, ein selbstgebrautes Spezialbier. Weiter ging es bei bestem Bergsteigerwetter übers Hochegg (1470 m) zur Kaindlhütte (1316 m), unserem heutigen Tagesziel. Auf der kleinen, urigen Hütte, auf der jedoch eigene Sitten herrschen, verbrachten wir einen gemütlichen Abend und erwarteten mit Spannung den nächsten Tag.

Wilder Kaiser 07.2009

Das erste gemeinsame Bier.

 
Schneefeldquerung unterhalb des Ellmauer Tor´s.

Die Rucksäcke bereits gepackt und startklar, gab´s um Punkt halb 8 Frühstück. Anschließend ging´s bei schwülwarmem Wetter auf einem schönen Wurzelpfad zum Einstieg es Scheffauers. Über den Widauersteig erreichten wir nach knapp 3 h Gehzeit den Gipfel des Scheffauers (2111 m). Kaum den Gipfel erreicht, sollten uns die ersten Regentropfen des Tages abkühlen. Der gut einstündige Abstieg vom Scheffauer wurde bei nunmehr starkem Regen zur kleinen Rutschpartie, die von allen jedoch souverän gemeistert wurde. Bei der anschließenden Brotzeit konnten wir unsere nassen Klamotten in der prallen Mittagsonne wieder trocken.

Über den Wilden-Kaiser-Steig ging es dann die nächsten 4 Stunden, immer leicht bergauf bergab, bei wechselndem Wetter Richtung Gaudeamushütte. Die letzte halbe Stunde war uns Petrus nicht mehr holt und ließ es wie aus Eimern gießen, sodass wir nach fast 9 Stunden ziemlich durchnässt an der Gaudi-Hütte (1263 m) ankamen. Dort wurden wir als erstes von Anni mit einem kleinen Warmmacher empfangen, bevor wir die warme Dusche in vollen Zügen genossen und uns auf einen schönen Hüttenabend freuten. Zu guter letzt, kam kurz darauf noch ein einsamer
Wandersmann den Berg herauf. Nach kurzer Verwirrung stellte sich heraus, es ist Jürgen, unser Nachzügler.

Das Wetter für den Samstag schien nicht gerade das Beste zu werden, was uns aber nicht davon abhielt mit Elan in den Tag zu starten. Um 9 Uhr ging es über das Kübelkar, wo auch zwei kurze Schneefelder zu überqueren waren zum Ellmauer Tor (2006 m) und für die Hälfte der Truppe noch schnell auf den Hinteren Goinger Halt (2192 m). Wie auf Knopfdruck ereilte uns am Gipfel angekommen wie am Vortag der Regen. Nach dem Abstieg und bisher rund 4 Stunden Gehzeit war erst mal eine kleine Stärkung angesagt. Wir beschlossen trotz des wechselhaften Wetters, dass es noch zu früh war um wieder zur Gaudi-Hütte zurück zu kehren und machten uns gestärkt auf den Weg zum Jubiläumssteig. Nach einer knappen Stunden im abwechslungsreichen Steig erreichten wir die majestätisch gelegene Gruttenhütte (1620) und kehrten ein zu einer kurzen Rast. Den anschließenden knapp zweistündigen Abstieg zur Gaudi-Hütte konnten wir dann wieder bei herrlichem Wetter genießen.

 
Gemeinsames Wandern mit den Almbewohnern.

Den letzten Tag ließen wir nach den beiden langen Vortagen ruhig angehen und starteten um halb 10 h Richtung Schleierwasserfall. Nach 2 Stunden, teils in tiefem Geläuf und mit tierischer Begleitung, erreichten wir den Wasserfall und genossen einige Minuten dieses Naturschauspiel. Zurück zur Gaudeamushütte ging es über die Ackerlhütte (1456 m) und das Bergsteigergrab auf dem Baumgartenköpfl (1572 m) in knapp 2 Stunden.

Nach einer kleinen Stärkung auf der Sonnenterasse verabschiedeten wir uns bei den Hüttenwirten Anni und Martin, die uns die letzten Tage hervorragend versorgt hatten, Mit dem Abstieg zur Wochenbrunner Alm (1085 m) endete unsere Tour im Wilden Kaiser Gebirge.

Daniel Müller, Massenbuch

P.S.: Ich möchte noch einmal im Namen der ganze Truppe „Danke“ sagen, zu unseren Organisatoren Dagmar und Bernd, für die Planung und Durchführung dieser wunderbaren Tour und zu unserem Hütten-Team für euren tollen Einsatz von früh bis spät!

Die Akteure in der Gruppe und im “Einsatz”.

Bilder vergrößern durch anklicken.

 

[Zum Seitenanfang]