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Großer Widderstein 25.-27.06.2010

Am Wochenende sind wir ins Kleinwalsertal nach Baad gefahren. Wir wurden herzlich von Familie Immler begrüßt, aber genauso schön war auch das Panorama. Klaus Eckstein, Willi, Helmut waren schon da und haben auf uns gewartet. Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen und planten wo wir heute hin wanderten. Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus in das nächst gelegene Tal und von dort aus wollten wir auf den Widderstein laufen. Nachdem wir aus dem Bus ausgestiegen sind, liefen wir als erstes seicht Berg an durch einen Wald. Wir kamen an einen kristallklaren Gebirgsbach vorbei in dem das Wasser blau schimmerte und es reißend den Berg hinab floss, aber auch an duftenden Alpenwiesen auf denen kleine Orchideen wuchsen und viele bunte Blumen blühten. Nach einer guten Stunde waren wir aus dem Wald heraus und es ging jetzt steiler Berg auf. Als wir ungefähr auf halber Höhe waren hatten wir einen atemberaubenden Ausblick auf die weiß glitzernden Bergspitzen und den neben uns liegenden Alpenwiesen und kleinen Gebirgsbächen. Nach kurzer Zeit kamen wir auf einen seichten Grat an, auf dem der Weg zum Widderstein führte. Wir liefen ihn entlang und sahen Murmeltiere die ziemlich neugierig waren. Ein Stück weiter lag ein winziger Alpsee. Endlich waren wir am Fuße des Widdersteins angelangt. Mein Vater Detlef, ich, Klaus und Helmut hatten noch so viel Kraft das wir den Widderstein besteigen wollten. „Willi wollte es nicht wissen“ und ging zur nächsten Hütte.

Das erste Stück war noch recht einfach, aber dann wurde es immer steiler und wir mussten fast Klettern. Auf der Hälfte des Berges waren ein paar Schneefelder und feuchtes Gestein. Der Aufstieg war schweißtreibend und noch dazu kam das Klaus der Käse nicht bekommen ist den er am Vortag gegessen hatte. Als wir endlich auf 2533 Höhenmetern und beim Gipfelkreuz angelangt waren, wünschten wir uns „Bergheil“ und trugen uns in das Gipfelbuch ein und machten ein Foto. Nachdem wir dies getan hatten machten wir eine Pause und aßen unsere Brotzeit und genossen den Ausblick auf die weißen Bergspitzen um uns herum vom höchsten Berg der Umgebung. Danach stiegen wir wieder ab und liefen zur nächsten Hütte. Die Erwachsenen tranken ein Bier und ich einen kalten Almdudler. Aber Willi war nicht mehr da. Wir liefen weiter und stiegen langsam ins Tal ab. Wir liefen auf einem schmalen Weg und neben uns war eine abgesicherte 1000 Meter tiefe Schlucht. Nach einer halben Stunde kamen wir zur Gämselhütte und dort saß Willi mit einem Bier.

Zu meiner Überraschung empfing mich dort mein kleiner Bruder Paul und meine Mutter. Nachdem wir uns ausgeruht hatten liefen wir weiter und kamen an einer Bio-Berghütte
vorbei. In der Hütte war ein Baby-Rehkitz und eine verspielte Baby-Katze. Dort gab es auch Bio-Käse und leckere Wurst „Mhhhhhh!“ Das war unsere letzte Hütte für heute, und wanderten ins Tal nach Baad zurück.

Am Nächsten Tag sind wir zur Schwarzwasserhütte gelaufen zum Ausklang diesem schönem Wochenende. Die Wanderung auf den Widderstein hat mit allen Hütten ungefähr 8 Stunden gedauert. Das Kleinwalsertal ist ein sehr schöner Ort um mit der ganzen Familie wandern zu gehen, auch ohne Auto. Danke Klaus für die schöne Tour!

Max Mühlmann (12 Jahre), Marktheidenfeld

 

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