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Dem Gipfel so nah !

Den höchsten Berg Deutschlands – die Zugspitze – sollte es ein!

Den höchsten Berg Deutschlands sollte man mindestens einmal in seinem Leben besucht haben, zu Fuß versteht sich. Dieser Ansicht waren zumindest 15 Mitglieder der Familiengruppe des DAV im Alter von 11 bis 40+x.

Auch der angekündigte Dauerregen für den Samstag konnte sie nicht von ihrem Plan abbringen von Ehrwald ausgehend über den sogenannten Westgrat zur Zugspitze aufzusteigen. Und so fand man sich am Samstag Vormittag in Ehrwald ein, um festzustellen, dass der Wetterbericht Recht hatte. Es goss in Strömen. Also wurde die Lage erst einmal in einem Café erörtert. Um 12.30 Uhr half aber alles Zaudern nichts. Der Regen hatte etwas nachgelassen und kurze Zeit später sah man 15 Gestalten in Regenkleidung in Richtung Wiener Neustädter Hütte laufen.

Bei so einem Wetter waren einige das erste Mal im Gebirge unterwegs. Aber so langsam stellte man fest, dass es ja eigentlich gar nicht so schlimm ist im Regen zu laufen, solange man nicht stehen bleibt und es kalt wird. Das war wahrscheinlich auch der Grund, dass die Gruppe in sensationellen 3 Stunden die 1000 Höhenmeter bis zur Hütte lief.

Nach allgemeinem Wäscheaufhängen wurde es in der urigen Hütte richtig gemütlich und man hoffte, dass die angekündigte Wetterbesserung für den Sonntag eintreffen würde. Leider machte der Hüttenwirt die Träume vom Gipfel zunichte. Es hätte den ganzen Tag oberhalb von 2200 Metern geschneit, ein Begehen des Klettersteigs sei bei Eis und Schnee ein sehr gewagtes Unternehmen.

Die Leiter waren sich schnell einig, dass man die Gruppe nicht in eine gefährliche Situation bringen könne und so wurde angekündigt, dass am nächsten Tag auf einem anderen Weg wieder nach Ehrwald abgestiegen wird. Die Teilnehmer akzeptierten ohne Murren die Entscheidung.

Deshalb wurde am nächsten Tag im Nebel abgestiegen. Der Wetterbericht hatte wieder einmal recht und es regnete nicht mehr. Immer wieder zeigte sich die Sonne und gab einen Blick auf den Eibsee und die schöne Bergwelt frei.

Nach 31/2 Stunden, diesmal mit einer Pause, erreichten alle wieder die Talstation der Zugspitze.

Man war sich einig, dass der Gipfelsturm auf jeden Fall im nächsten Jahr nachgeholt werden soll, denn es gilt auch hier:
„Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage“!

Gisela Baum

 

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