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SLOMO - Die etwas andere Bergtour

23. – 24. Juni 2012 Nachdem die Tour 2011 ins Wasser gefallen war, konnte dieses Jahr die erste Slomotour von Wanderleiter Wolfgang Baum stattfinden.

SLOMO – Was war das nochmal? Wolfgang schrieb in den Sektionsnachrichten: „Wir werden nicht die Ersten am Ziel sein, aber wir werden ankommen und uns gut fühlen.“ Ein starkes Versprechen. Die 8 Teilnehmer waren gespannt auf das, was sie erwarten würde. SLOMO ist entstanden aus Slow Motion und heißt übersetzt „Zeitlupe“ – aber im Zeitlupentempo ging es bei uns wirklich nicht vorwärts.

 

Bei schönem gleichmäßigen Tempo wanderten wir die 1200 Hm zur Schöttelkarspitze. Zuerst durch die Hüttlebachklamm, dann weiter auf einem Bergpfad bis zum Gipfel. Oben wurde es kurz etwas schwieriger, aber alle waren in der vorgegebenen Zeit angekommen. Das bekannte „nach Luft schnappen“, weil man zu schnell unterwegs war, blieb aus. Von der Schöttelkarspitze hatten wir bei tollem Wetter eine super Aussicht.

Hier ließ Ludwig II. einen Pavillon bauen um darin Tee zu trinken, leider ist dieser Pavillon Anfang des 20. Jahrhunderts abgebrannt. Weiter ging es zur Soiernhütte. Noch heute ist die Bautätigkeit im Auftrag von Ludwig II. von Bayern daran zu erkennen, dass der Weg vom Gipfel bis zum Soiernhaus für solch eine Strecke ungewöhnlich breit ausgebaut ist. Und zwar in genau einer Breite, welche für die königliche Sänfte und ihre Träger benötigt wurde. In einer Sänfte wurden wir nicht getragen, aber die 400 Hm Abstieg zur Hütte waren angenehm zu laufen. Nach 7 Stunden Gehzeit erreichten alle guter Dinge das Tagesziel.

 

Auf der Soiernhütte konnten wir Hüttenmanagement der besonderen Art erleben. Die Hüttenwirtin begrüßte uns und wies uns auf die Besonderheiten der Hütte hin: Die Rucksäcke sollten im Erdgeschoss bleiben, weil es im Lager zu eng ist; Außerdem war darauf zu achten, die Außentüre am Abend immer zu schließen, damit keine Mäuse als Gäste dazu kommen. Auch die Art der Essensausgabe war ungewöhnlich: Es gab einen Lautsprecher im Gastraum über den ausgerufen wurde, welches Essen gerade fertig war – Bei uns hieß es dann so: Reisegruppe Wolfgang, Euer Essen ist fertig! Am Abend besprachen wir noch den nächsten Tag – ob wir über die Soiernspitze in ca. 8 Stunden zum Auto kämen oder direkt den Weg über den Lakaiensteg wählen. Nachdem alle nicht zu spät heimkommen wollten, entschieden wir uns für die kürzere aber ebenso schöne Variante bis zur Fischbachalm. Dort legten wir noch einen Abstecher nach Wallgau ein, der uns an die Isar führte. Nach einem schönen Picknick ging es weiter zu den Autos.

In Zeiten von „Speedhiking“ und dem Trend immer die angegebenen Laufzeiten unterbieten zu wollen, hoffen wir auf weitere Slomo-Wanderungen.

Gisela Baum, Ansbach

 

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