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Wanderwoche in der Hohen Tatra

Eine Woche voller Eindrücke, Erkenntnisse und Erfahrungen

Am Samstagmorgen, im strömenden Regen, haben wir die Truppe eingesammelt. Je weiter wir Richtung Süd-Osten fuhren, desto besser wurde das Wetter. Nachmittags sind wir in Tatranska Lomnica im Hotel „Tatry“ angekommen. Schon von der Autobahn haben wir die massiven Gipfel der Hohen Tatra bestaunen können.

Walter hatte die Tagestouren so ausgearbeitet, dass sich täglich eine Steigerung der Strecke und Höhenmeter ergeben würde: Sliezski Dom, Skalniane Pleso, Sedlo pod Ostrvou, Slowakisches Paradies (Sucha Biela), Bystre Sedlo.

Zu erwähnen ist Siedlo pod Ostrvou, 1966m: Um den Sattel zu erreichen, sind wir dreißig flach angelegte Kehren vom Popradske Pleso aufgestiegen. Oben angekommen hat uns sehr kalter Wind empfangen. Wir waren gezwungen die Zipfelmützen aufzusetzen.

 

Beeindruckt hat uns die Schlucht Sucha Biela. Sie ist eine der zweitschönsten im Slowakischen Paradies. Schon nach wenigen Metern hörte man romantisch bis wild plätschernde Wasserfälle. Beim Durchwandern waren uns die zahlreichen Holzsteige, Stege und Himmelsleitern eine sehr große Hilfe. Wir wollten ja keine nassen Füße bekommen. Am Ende waren wir alle überrascht, dass das Springen, Rutschen, Ziehen, Klettern und das ständige Gleichgewicht halten eine sehr körperliche Anstrengung für uns war.

 

Die letzte Wandertour war die schönste aber auch die anstrengendste. Unser Ziel war Bystre Siedlo, 2314 m. Der Weg führte uns vom Strbskie Pleso durch das Tal Mlynicka Dolina, am Wasserfall Skok vorbei und von dort steil aufwärts bis zum Bergsee Capie Pleso, 2075 m.

Hier begann der schwierigste Teil der Tour hinauf zum Sattel Bystre Sedlo. Auf den letzten 70 Metern war der Weg mit Ketten gesichert. Der Rückweg führte uns an zwei Bergseen vorbei zur Bergstation Chata pod Soliskom. Von dort ließen wir uns bequem mit dem Sessellift nach unten bringen.

Bei allen Touren sind wir durch Waldflächen gelaufen, die durch einem Orkan im Jahr 2004 und einem verheerenden Waldbrand ein Jahr später fast vollständig zerstört wurden. Dort haben sich zwischen der Neuaufforstung großflächig die rosablühenden Weideröschen ausge-breitet. Es war ein herrliches Farbenspiel.

Das Laufen in der Hohen Tatra wird durch die Tatranska Magistrala (46 km lang) erleichtert, die in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts angelegt wurde. Es ist uns aufgefallen, dass dort zahlreiche Touristen mit ziemlich leichten und sehr leichten Schuhwerk unterwegs waren.

 

Am Freitag haben wir die Slowakische Hohe Tatra in Richtung Polen verlassen. Am Stadtrand von Krakau bezogen wir in einem Benediktiner Kloster Zimmer. Bei einer Stadtführung zeigte uns ein deutschsprachiger Stadtführer mit voller Leidenschaft die vielen Sehenswürdigkeiten. Nach reichlichem Frühstück im Kloster traten wir mit vielen Eindrücken und Erinnerungen die Heimreise an.

Elisabeth Stefanska, Laudenbach

 

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