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Ein Firmen-Event-Seminar der besonderen Art

Wie kommt man durch die Martinsgans auf die Gaudeamus-Hütte?

Ein grauer Tag im November 2011, Martinstag, in einem wirklich alten Gasthaus im Spessart, eine relativ kleine Tischrunde, bestehend aus guten Geschäftspartnern und einem Niederlassungsleiter des Heiztechnikherstellers Weishaupt. Natürlich alle mit Partner, genießen ein wunderbares Gansessen.

Soweit so gut, wäre da nicht eine Sektionsvorsitzende des DAV Main-Spessart mit am Tisch auf das Thema Bergwandern und Gaudeamus-Hütte gekommen.

„Da könnte Weishaupt doch mal ein Seminar machen, oder?“ Alles schaut auf die angesprochene Person, die Spannung steigt, was kommt? „Machen wir mit einer Sicherheit von 95%“, also nur ein kleiner Rückzugsspielraum von 5%, das heißt „dieser Pflock sitzt“. Schließlich hat der Firmen-Slogan „Das ist Zuverlässigkeit!“ einen besonders hohen Stellenwert bei Weishaupt. Und zudem, gemeinsame Kundenveranstaltungen im naturnahen Raum wurden bereits mehrfach mit besten Erinnerungen der jeweiligen Teilnehmer durchgeführt. Weg von inflationären Luxusveranstaltungen hat dabei immer den besonderen „Kick“ gebracht. Doch diesmal, Bergwandern und Übernachtungen in einer Berghütte, mit Integration eines fachlichen Seminarteils und dies in der Alpenregion „Wilder Kaiser“ im benachbarten Österreich, stellte eine besondere Herausforderung dar. Wie „beschäftigt“ man die Frauen, wenn die Männer hochkonzentriert im Fachseminar auf einer Berghütte wichtige Neuigkeiten aufnehmen? Sind unterschiedliche Schwierigkeitsgrade für die Bergtouren am zweiten Aufenthaltstag sinnvoll oder notwendig? Mit vielen Unbekannten wurde die Planung Anfang Januar 2012 gestartet.

Die von Beginn an tatkräftige und kompetente Unterstützung durch die DAV- Sektionsvorsitzende Katja Manger war dankenswerterweise eine unverzichtbare Hilfe. Kam es doch in Sachen Bergwelt und Hütte auf Details an. Auch der Termin und die Wochentage mussten für eine 3-tägige Veranstaltung wohl überlegt sein. Die Festlegung auf ein Wochenende mit nur Freitag als Arbeitsausfall und Samstag / Sonntag als „arbeitsfreie“ Wochentage beruhigt das Gewissen der teilnehmenden Kunden aus dem Handwerk.

 

Ein ausgewogenes – auf die Teilnehmergruppe abgestimmtes – Programm wurde entwickelt, ohne die individuellen zeitlichen Freiräume unangenehm einzuschränken. Während sich die Männer noch am Anreisetag technischen Dingen, u. a., einer über Internet hergestellten Live-Aufschaltung auf ein Weishaupt-Heizkessel-Brennwertgerät bei einer deutschen Betreiberfamilie (auch das geht heute trotz der naturnahen Hüttentechnik) mit Einsicht auf die aktuellen Betriebszustände und auf deren Ferneinwirkung widmeten, besichtigten die Frauen eine „Wilde Käserei“ mit Käseprobe in der Nähe, was offensichtlich den bei der Planung erwarteten Unterhaltungswert weit übertraf. Genaueres weiß man nicht!

Trotz wirklich detaillierter Vorklärungen und Teilnehmerinformationen (Rucksack-Packliste, markierte Anreise- und Bergwanderkarten, Brotzeittipp für die Bergtour, Programm etc.) blieben erheiternde Erlebnisse nicht aus. So traf die Teilnehmergruppe bei der Anreise zwar sehr pünktlich, aber ungefähr hälftig an zwei verschiedenen Treffpunkten und zwar an dem vereinbarten und an einem vermeintlichen ein. Mit Handy lässt sich ja so etwas heute problemlos regeln. „Ich dachte, es gibt ein Buffet“ ging einer Teilnehmervorbereitung der empfohlenen Bergwanderbrotzeit für den Rucksack voraus. Auch schön. Und „Top, die Wette gilt“, am Parkplatz zum Aufstieg auf die Gaudeamus-Hütte stand unter den aufgehäuften Rucksäcken ein einsamer Samsonite Hartschalenkoffer. Toll oder?

 

Die geplante Begleitung durch drei geprüfte Bergwanderführer (Katja, Michael und Klemens) war ein regelrechter Glücksfall. Konnten doch dadurch die samstägigen Bergtouren der drei Wandergruppen mit angepassten Routen-Schwierigkeitsgraden unfallfrei und mit viel Freude erlebt werden. Auch der höhenbedingte Übergang vom Sie auf das Du funktionierte selbstverständlich problemlos. Nach Aussage aller Bergwanderführer waren Disziplin (Sicherheit, Umwelt), Harmonie (gegenseitige Hilfe und Rücksicht, gute Laune) und Leistungsbereitschaft (heute darfs ein bisschen mehr sein, aber ohne Risiko) aller Tourengänger /-innen bemerkenswert und beispielhaft.

Die Verweilzeiten auf der Hüttenterrasse oder in der Hütte z. B. beim Abendessen bedurften wahrlich keiner Vorplanung. Alleine das Hüttenwirtehepaar Anni und Martin mit Sohn Robert garantierten eine in der Tat vorzügliche Verpflegung, eine jederzeit tolle Atmosphäre und beste Hüttenstimmung. Irgendwann noch ein fränkischer Silvaner auf der Getränkekarte, es wäre kaum auszuhalten. Bemerkenswert war auch die Tatsache, dass es keinerlei Beschwerden von anderen, in der Gaudeamus-Hütte verweilenden und nächtigenden Bergfreunden gab. Dies alleine spricht für das Niveau und das an die Bergwelt angepasste Verhalten ausnahmslos aller Mitglieder der Weishauptgruppe. Ein wirklich großes Kompliment an alle Teilnehmer.

 

Die gemeinsame Verabschiedung auf der Terrasse der Gaudeamus-Hütte bei herrlichstem Bergwetter und der Abstieg zum Parkplatz im Tal am Sonntag spiegelten nochmals die positiven Eindrücke der vergangenen Tage wieder. Kaum einer, der nicht sein Wiederkommen auf die Gaudeamus-Hütte ankündigte, es hat eben allen, auch den Mitarbeitern des Gastgebers Weishaupt und den Begleitern der DAV Sektion Main-Spessart richtig Spaß gemacht. Und, die Freude an den schönen Erlebnissen und Erinnerungen hält auch noch Wochen nach der wunderschönen Zeit, gemeinsam mit guten Kunden auf der mehr als empfehlenswerten Gaudeamus-Hütte an. Im Nachgang wird ein kleiner Bildband für die Teilnehmer das Erlebte dokumentieren.

Übrigens, zur Nachahmung sehr empfohlen!

Gottfried Fuchs
Max Weishaupt GmbH
Niederlassungsleiter Würzburg

 

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