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27 KM zum Sylvan - Die Königsetappe

24. März – Sternwanderung: So stand es dieses Jahr bereits zum vierten Mal in meinem Kalender. Wie jedes Jahr hatte ich leichte Zweifel bezüglich meines Konditionszustandes und der bevorstehenden Strecke. Doch motiviert durch den Gedanken an die leckere Sylvan-Bratwurst stellte ich mich wieder der Herausfoderung Königsetappe.

Zusammen mit meinem Papa machten wir uns zu einer sehr frühen Uhrzeit auf den Weg nach Karlstadt. Dort trafen wir auf weitere 4 dick eingemummelte Wanderer, und so ging es pünktlich um 7 Uhr los in Richtung Sylvan. An der DAV-Hinweistafel in Mühlbach wurde dann noch das traditionelle Gruppenbild geschossen. Hierbei erhielten wir Hilfe von einem netten Anwohner, da unsere Technik (Selbstauslöser) nicht ganz so funktionierte, wie wir uns das erhofft hatten. Von dort aus meisterten wir den ersten kleineren Anstieg und machten uns auf den Weg in Richtung Steinfeld.

Dort vergrößerte sich unsere Gruppe um 9 weitere Wanderer, die aus Richtung Karlburg kamen. Unser nächstes Etappenziel hieß dann Getraudenkapelle. Der Weg dorthin erwies sich als sehr windig, wobei so manches Auge nicht trocken blieb. Doch im Hinblick auf das erste Highlight unserer Tour nimmt man auch dies gerne auf sich. Denn trotz eisiger Temperaturen erwartet uns meine Mama an der Kapelle mit frischem warmen Zwiebelbrot, Kaffee und weiteren von innen wärmenden Getränken. Die Freude war riesig. Frisch gestärkt, etwas aufgewärmt und neu motiviert ging es dann hinab in Richtung Maintal. Dabei hatten wir einen wunderschönen Blick auf das Tal und die auffallend grüne Färbung des Mains.

 

In Neustadt hieß es wieder Berg hoch in Richtung Turmsteinhöhe. Um hierfür optimal vorbereitet zu sein legten wir noch einmal eine kurze Verschnaufpause ein und stärkten uns mit Motivationsbärchen und quittenhaltigem „Zaubertrank“. Mit neuer Energie und bei bester Laune war der kommende Anstieg für keinen ein Problem. Auf der Höhe verabschiedeten wir uns vom offziellen DAV-Weg und wählten stattdessen die Route über Einsiedel. Dort stand uns nun die letzte „Bergetappe“ bevor. Mit Motivationsbärchen im Bauch und in Gedanken ganz fest bei der leckeren Sylvan-Bratwurst bewältigte ich auch diesen kurzen, aber durchaus konditionsfordernden Anstieg. Geschafft! Von nun an ging es gemütlich in Richtung Sylvan. Gesund, hungrig und bei bester Laune erreichten wir um 13:50 Uhr Ortszeit unser Ziel (und ich meine Bratwurst) Trotz der sehr eisigen Temperaturen war es wie jedes Mal eine super schöne Tour und ich werde trotz der üblichen Bedenken auch nächstes Jahr wieder mit dabei sein .

Andrea Stratil, Exil-Pflochsbacherin

 

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