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Erdbeerbödele-Skandal in der Fränkischen !

30. Juni 2013 – Nach zwei durch Regen bedingten Absagen hatte Petrus am 30. Juni endlich ein Einsehen mit uns. Die Teilnehmerzahl war terminbedingt in der Zwischenzeit von 18 auf 8 gesunken und so starteten wir in kleiner Besetzung in Richtung Fränkische Schweiz. Hier stand erst mal Materialkunde auf dem Programm, bevor es dann zu Fuß in Richtung Klettersteig ging. Nebenbei wurden auch die Unklarheiten im Bezug auf das Kursziel „Erdbeerbödele“ beseitigt. Nach einer halbstündigen, gemütlichen Wanderung durch den Wald, standen wir vor dem Einstieg zum ersten Teil des Höhenglückssteigs.

Für mich war es der erste „richtige“ Klettersteig. Meine bisherigen Erfahrungen beschränkten sich auf den Klettersteig am Edelweiß. Statt dem erwarteten schmalen Pfad erwarteten mich zum Teil Kletterpartien über balkonartige Felsstrukturen, Felslöcher und Eisenstäbe. Nach einem kurzen Moment der Überraschung und Gewöhnung an die neue Situation überwog der Spaß an der Kletterpartie. Der Abstand zwischen den Eisenstäben bekam bei dieser Gelegenheit eine neue Maßeinheit und wurde fortan als MFA (Magdalenas Fußabstand) bezeichnet. Nach der Mittagspause und „interessanten“ Beobachtungen über die Sicherungstechnik mancher Klettersteiggeher nahmen wir frisch gestärkt den zweiten Abschnitt in Angriff, der zur Überraschung der nichtsahnenden Teilnehmer in einem Loch endete.

 

Kritisch wurden dabei der eigene Körperumfang und die Größe des Lochs verglichen. Doch trotz einiger Befürchtungen ist niemand steckengeblieben. Erleichtert rückte von nun an das Kursziel in greifbare Nähe und sogar die Markierungen (weiß mit einem roten Punkt) verwandelten sich vor unseren Augen in Erdbeerbödele mit Sahne. Da für den dritten Teil des Klettersteiges ein sehr hoher Kraftaufwand in den Armen nötig gewesen wäre, beschloss der Großteil der Gruppe diese Kraft lieber für das Erreichen des Kurszieles aufzuheben. Nur Klemens und sein „Opfer“ Markus stellten sich der Herausforderung. Der Rest machte es sich auf dem Fels bequem und genoss die Aussicht, bevor wir uns auf den Weg in Richtung Goldener Hirsch machten. Doch dann der Schock: Es gab kein Erdbeerbödele! Aufgrund der Verschiebung des Kurstermins haben wir leider die Erdbeersaison knapp verpasst. Die Nachricht traf uns und vor allem unsere Kursleiterin Katja sehr hart. Wir versuchten uns daraufhin mit anderen Kuchen abzulenken. Nach diesem gemütlichen Ausklang des Kurses machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Heimat.

Andrea Stratil, Exil- Pflochsbacherin

 

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