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"SLOMO" Allgäuer Alpen

14. September – Start in die Allgäuer Alpen zur zweiten SLOMO-Tour des DAV Main-Spessart. Für alle, die es noch nicht wissen: SLOMO ist eine Abkürzung des englischen Begriffs Slow Motion, was so viel heißt wie „Zeitlupe“. Genauer gesagt geht es dabei darum, die Geschwindigkeit der eigenen Leistungsfähigkeit anzupassen, nicht immer wieder stehen zu bleiben wenn man nicht mehr kann, sondern langsam – wie in Zeitlupe eben – weiter zu gehen. Damit kommt man bei etwas schwächerer Kondition zwar etwas langsamer, aber nicht viel später am Ziel an.

Die Wetteraussichten waren an diesem Wochenende aber leider wenig ermutigend. Es hatte kurz zuvor geschneit und es war mit Regen zu rechnen. Wenigstens am Samstag sollte es etwas besser sein. Also nicht absagen, sondern los! Schon am Freitag war die Anreise nach Hinterstein und der erste Aufstieg vom Giebelhaus zu dem 750 m höher gelegenen Prinz Luitpold-Haus zur ersten Übernachtung. Gisela, Paula, Luise und Gerhard konnten schon am Freitagmorgen fahren und gemütlich in SLOMO-Tempo anfangen. Anita, Monika, Wolfgang und Karl-Heinz kamen erst zu Mittag von der Arbeit weg und mussten ihre SLOMO etwas beschleunigen, um abends noch trocken zu der Hütte zu kommen.

 

An der Hütte angekommen machte der Hüttenwirt aber schnell klar: Insgesamt natürlich ein super Wetter, an einen Aufstieg zum Hochvogel ist aber kaum zu denken! Wir gingen am Samstagmorgen bei leichtem Regen trotzdem munter los. Der Regen lies zunächst auch etwas nach und bei den ersten Schneefeldern stellte sich die gewünschte langsame Fortbewegung von ganz alleine ein. Die Sache war aber leider nur von kurzer Dauer, denn bald war das schlechte Wetter wieder da! Nach dem Anstieg zu der Bockkarscharte (2164 m) war die Entscheidung eindeutig: Wir kehren um. Mittags waren wir dann schon wieder bei der Hütte und schon stellte sich natürlich die nächste Frage: Was machen wir nun?

Heimfahren wollten wir noch nicht, und so gingen Wolfgang, Anita, Gisela, und ich nochmals auf eine kleine Tour auf dem leichteren Weg zur Balkenscharte (2156 m) wo wir dann doch noch zu einem – leider etwas zerknitterten- “Hochvogel” kamen. Luise, Monika und Paula kamen auch noch nach, gingen aber nicht mehr den ganzen Weg zur Balkenscharte. Der Schnee war mittlerweile einfach zu matschig geworden. Kurz vor der Hütte konnte die erste Gruppe noch eine schöne Badeszene im Hüttensee bewundern. Nach einem zweiten lustigen Hüttenabend im Prinz Luitpold-Haus ging es dann am Sonntagmorgen bei besserem Wetter zurück zum Parkplatz und in Fahrgemeinschaften (natürlich wieder bei Regen) zurück. Nun ja, vielleicht wird das Wetter das nächste Mal besser. Spaß hat es aber trotzdem gemacht !

Karlheinz aus Hafenlohr

 

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