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Klettersteig-Tour, Lienzer Dolomiten

4. – 8. September 2013, Los ging´s am Mittwoch früh gegen 6 Uhr. Letzte Sachen wurden eilig verstaut und dann rollte auch schon das Büschen an, das uns abholen sollte. Unsere Reiseleitung Daniel kam in Begleitung von Sebastian aus Massenbuch über Gemünden, gabelte mich und meinen Freund auf und fuhr dann weiter nach Steinfeld, die Eberts Brüder (Ralf und Uwe) einladen.

Die Hinfahrt verlief recht ruhig, hin und wieder mal unterbrochen von einem gelegentlichen Schnarcher. Gegen 14 Uhr erreichten wir den Parkplatz in der Nähe der Dolomitenhütte und unsere Tour konnte endlich beginnen. Gegen 17:20 erreichten wir die Karlsbader Hütte (2261m), unser Ausgangspunkt für die nächsten Tage. Nach einer kurzen Erfrischung im nahen See gingen wir über zum wohlverdienten Abendessen und gingen zeitig schlafen.

Am nächsten Morgen ging es relativ zeitig los: Um 7.30 Uhr starteten wir unseren ersten Klettersteig der Tour: Den Laserz Klettersteig. Die Klettergurte wurden angelegt, der Helm noch mal nachgezogen und los ging es. Drei Stunden führte uns der Steig stetig nach oben. Einfache Passagen fand man selten und die schwierigen ließen sich, dank griffigem Felsen und gelegentlicher Hilfestellung, gut meistern. Am Ende des Steiges erwartete uns ein sonniges, gemütliches Plätzchen, das uns förmlich einlud, hier unsere Mittagspause zu verbringen. Nach einer Stunde ging es dann weiter, wir wollten schließlich noch auf einen Gipfel. Der Gipfel war schnell erreicht: die Große Laserzwand (2614m). Danach über Geröllfelder bergab, immer Richtung Hütte.

 

Der dritte Tag begann ähnlich: Abmarschbereit 7:30, heute stand der Panorama Klettersteig auf dem Programm. Über mehrere Gipfel (Gr. Laserzkopf, Gr. Galitzenspitze sowie Gr. und Kl. Sandspitze (2762m – 2772m) zog sich dieser Klettersteig und versprach eine herrliche Aussicht in verschieden Täler. Anfänglich hielt sich das Wetter etwas zurück und wir begannen den Zustieg im Nebel. Später kam dann aber doch die Sonne und wir hatten wieder einen schönen Blick in das Laserz Tal und auf die Karlsbader Hütte. Mit einer Gehzeit von 3 – 4 h war dieser Steig deutlich länger wie der vorherige. Langweilig wurde uns dabei aber nicht: Ein Trupp Österreicher war uns auf den Fersen, überholte uns bei unserer Gipfelrast und wartete anschließend schon bester Laune in der Hütte auf uns. Der Abstieg führte unser wieder über Geröllfelder zur Karlsbader Hütte und auch dieser, eher bewölkte Tag, endetet mit einem Bad im See.

 

Am vierten Tag starteten wir wieder gegen 7:30, diesmal bepackt mit unserem kompletten Gepäck. Wir wollten über den Madonnen Klettersteig in das benachbarte Tal zur Kerschbaumer Alm. Der erste Gipfel war hier die große Gamswiesenspitze (2486m). Statt scheuen Gamsen fanden wir freche Ziegen vor, die unseren Aufenthalt auf dem Gipfel doch etwas verkürzten. Nach einem kurzem Stück Weg ging es weiter auf die kleine Gamswiesenspitze. Nach dem auch dieser Abschnitt geschafft war, war es Zeit für eine ordentliche Mittagspause, ohne Ziegen. Gestärkt machten wir uns an den Abstieg.

Nach einem zünftigen Hüttenabend und einer abenteuerlichen Nacht auf einer urigen Alm machten wir uns Sonntag früh wieder auf die Heimreise.

 

Ich denke, wir sind uns alle einig, es war eine super Tour mit dem besten Wetter und eine super Truppe. Gerne nächstes Jahr wieder!

“Das Bad ist frei” war unser amüsantester Spruch am letzten Tourtag.
(Für Alle zum Verstehen: Aufgrund des Hüttenumbau`s war das Abgebildete die äußerst “einfache” Bad der Hütte.)

 

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