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DAV-MSP Teilnahmebedingungen

Ein offenes Wort unter Bergsteigern
Die Berge sind in unserer übertechnisierten und nahezu perfekt erschlossenen Welt eines der letzten Rückzugsgebiete, um die ursprüngliche Natur in ihrer ganzen Größe, aber auch Wildheit zu erleben. Das Gebirge hat jedoch seine eigenen Spielregeln, über die man sich nicht hinwegsetzen kann. Sie werden uns aber recht geben, dass gerade darin schon immer der Reiz des Bergsteigens bestanden hat und auch zukünftig bestehen wird.

Partnerschaft und Risikoverteilung
Unsere Touren im Jahresprogramm beruhen auf der Erfahrung unserer Tourenleiter, die zentralen Schlüsselfiguren in unserem Risikomanagement. Im ständigen Dialog mit unseren Tourenleiter werden Kurskonzepte und Touren unter Sicherheits- und Erlebnisaspekten überprüft. Die Fortbildungspflicht im DAV-Ausbildungsreferat und die Informationen aus dem Sicherheitskreis des DAV nehmen unsere Tourenleiter zum Anlass die neuesten Erkenntnisse in der Sicherheits- und Ausbildungslehre in die Touren einfließen zu lassen. Auch Anregungen und Verbesserungsvorschläge unserer Teilnehmer werden berücksichtigt.

Unser Touren sind Partnerschaften zwischen dem Tourenleiter und seinen mitreisenden Bergsteig-Kollegen mit einer Rollen- und Risikoverteilung. Vor allem die Sicherheit beim Bergsteigen ist eine überaus komplexe Aufgabe, die nur gemeinsam von allen Beteiligten bewältigt werden kann. Nur wer bereit ist, sich mit dem Bergsteigen und den damit verbundenen Anforderungen und Risiken sachgerecht auseinanderzusetzen, und auch offen ist für alpinistische Unwägbarkeiten, wird unnötige Enttäuschungen vermeiden können. Das richtig verstandene Bergsteigen ist viel mehr als nur das Abhaken von Gipfeln oder die Bewältigung von numerischen Schwierigkeitsgraden.

Kritische Selbsteinschätzung
Ein wichtiger Punkt ist die vernünftige Auswahl einer geeigneten Tour unter selbstkritischer Einschätzung der eigenen technischen und konditionellen Fähigkeiten. Wer sich im Gebirge ständig am Rande seiner Leistungsfähigkeit bewegen muss, wird erfahrungsgemäß nicht viel Spaß haben. Möglicherweise gefährdet er dabei sogar sich selbst oder andere Gruppenteilnehmer. In einem solchen Fall sind unsere Tourenführer auch ausdrücklich berechtigt, den Teilnehmer ganz oder teilweise von der weiteren Teilnahme auszuschließen.

Alpinistische Techniken, wie z.B. das Gehen mit Steigeisen oder das Klettern, verlernt man nicht so schnell. Nichts ist vergänglicher als Kraft und Ausdauer, wenn man sie nicht regelmäßig trainiert. Nicht wenige Bergsteiger sind beim Versuch gescheitert, im Vertrauen auf frühere Erfolge quasi aus dem Bürosessel heraus hohe Alpenberge zu besteigen. Nehmen Sie sich deshalb bitte die Zeit für eine dem geplanten Unternehmen angemessene konditionelle Vorbereitung umso geringer ist erfahrungsgemäß auch das Verletzungsrisiko. Widmen Sie zudem Ihrer persönlichen Ausrüstung die notwendige Aufmerksamkeit – und zwar vor der Anreise. Neue Bergschuhe, schlecht sitzende Steigeisen oder veraltetes Material können die Freude ganz erheblich schmälern und im Ernstfall auch zu einem echten Sicherheitsrisiko werden. Unsere Tourenleiter beraten Sie gern bei der richtigen Materialauswahl.

Die Regeln des Gebirges respektieren – alpines Risiko
Ein wichtiges Thema ist das sogenannte alpine Risiko, denn absolute Sicherheit gibt es im alpinen Gelände leider keine. Das Bergsteigen ist stets mit Restrisiken verbunden, die jenseits unserer Kontrolle liegen und die auch mit moderner Technik und Know-how nicht ausgeschlossen werden können. Diese Risiken müssen Sie mit uns teilen. Der Begriff der “Trittsicherheit” ist deshalb keine inhaltsleere Floskel, sondern beschreibt ganz konkret ein latentes Risikopotenzial. Naturgewalten entziehen sich einer vollständigen Erfassbarkeit und vor allem Vorhersehbarkeit durch den Menschen. Ein besonderer Bereich sind die Alpingefahren, denen man sich teilweise und in eingeschränktem Umfang zwangsläufig aussetzen muss, wenn man gewisse alpine Erlebnisse erfahren möchte.

Regen, Sturm und Schneefall – Lawinen
Das Bergsteigen ist eine Natursportart, die ganz entscheidend von den Unwägbarkeiten des Wetters geprägt wird. Das Wetter im Gebirge ist immer anders, niemals planbar und auch nur mit starken Einschränkungen vorhersehbar. Als Bergsteiger müssen wir auch ganz bewusst zu Regen, Sturm und Schneefall stehen, denn Sonnenschein ist leider nicht die Regel. Wer nicht bereit ist, das Wetterrisiko mit all seinen möglichen Auswirkungen auf die ausgeschriebene Tour in Kauf zu nehmen, wird im Gebirge auf Dauer wenig Freude haben. Leider lassen sich der jährliche Witterungsverlauf und damit die Bedingungen am Tourentag nicht zum Zeitpunkt der Jahresprogrammaufstellung vorhersehen. Der Tourenleiter muss kurzfristige situative Entscheidung vor Ort über die Durchführbarkeit des geplanten Tourenziels treffen. Dies setzt bei den Teilnehmern eine erhebliche Bereitschaft zur Flexibilität voraus.

Lawinengefahr ist eine ständige latente Bedrohung im winterlichen Hochgebirge. Je mehr Forschungsaufwand weltweit von äußerst kompetenten Institutionen betrieben wird, umso mehr müssen wir feststellen, dass unseren Beurteilungsmöglichkeiten eindeutige Grenzen gesetzt sind. Die tragischen Lawinenunfälle der letzten Winter sprechen eine deutliche Sprache. Man wird aber der komplexen Problematik der Einschätzbarkeit der Lawinengefahr nicht gerecht, wenn man versucht, diese Unfälle allein mit leichtfertigem Handeln der Betroffenen zu erklären. Leider ist nicht jede Lawinengefahr erkennbar. Die Beurteilung der Lawinengefahr gehört bekanntlich zu den schwierigsten Entscheidungen, die ein Tourenleiter zu treffen hat. Der Tourenleiter kann sich nur nach besten Kräften um eine sachgerechte Einschätzung im jeweiligen Einzelfall bemühen – Irrtum nicht ausgeschlossen. Die Alternative besteht nur in einem völligen Verzicht auf Skitouren und Schneeschuhwanderungen im Hochgebirge.

Versicherungsschutz für DAV-Mitglieder
Nähere informationen im Internet unter www.alpenverein.de Home/Service \ Versicherungen oder als Infobroschüre in unserer Sektion anfordern. Kontakt: DAV Main Spessart, Katja Manger

Alpiner Sicherheits-Service
Als Mitglied einer Sektion des Deutschen Alpenverein e.V. können Sie sich auf den umfassenden Versicherungsschutz „Alpiner Sicherheits-Service“ verlassen, denn dieser ist bereits in Ihrer Mitgliedschaft enthalten. Leistungsüberblick – Maßgeblich sind die zugrunde liegenden Versicherungsbedingungen AVB DAV ASS in der jeweils aktuellen Fassung.

Der Alpine Sicherheits-Service gilt weltweit bei Bergnot oder bei Unfällen während der Ausübung von Alpinsportarten (z.B. Bergsteigen, Wintersportarten, sonstige Alpinsportarten), sowie während des Trainings im Rahmeneiner Veranstaltung des Deutschen Alpenverein e.V. und bei Veranstaltungen der Sektionen. Kein Versicherungsschutz besteht bei Ausübung von Alpinsport bei Pauschalreisen außerhalb Europas, für Expeditionen, Segelfliegen, Gleitschirmfliegen und ähnliche Luftsportarten, für die Teilnahme an Skiwettkämpfen und anderen Wettkämpfen, die nicht vom Deutschen Alpenverein e.V. veranstaltet werden, …“ Informationen im Internet unter www.alpenverein.de Home/Services \ Versicherungen.

DAV ASS (Würzburger Versicherungs-AG)
a) Such-, Bergungs- und Rettungskosten
b) Unfallbedingte Heilkosten im Ausland
c) Notfall-Hotline bei Bergnot oder Unfällen. Der Alpine Sicherheits-Service ist täglich 24 Stunden für Sie da Telefon +49 (0) 89 – 306 570 91.
d) Sporthaftpflicht-Versicherung (Generali Versicherung AG)

DAV Mitgliedschaft
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass nur DAV-Mitglieder (sektionsunabhängig) an unseren alpinen Unternehmungen und großen Sektionsreisen teilnehmen können. Dies resultiert aus versicherungs-technischen Vorschriften, die wir einhalten müssen und möchten!

Anmeldung
Für die Tourenanmeldung verwenden Sie bitte die Anmeldeformulare. Die Adressen und Telefon-Nummern der Ansprechpartner finden Sie auf den letzten Seiten in den Sektionsnachrichten. Die Anmeldung wird nach Eingang beim Tourenleiter gültig.

Mitglieder der Sektion Main-Spessart genießen ein bevorzugtes Anmelderecht bis zum 31.03., danach werden Mitglieder anderer DAV Sektionen nach Anmelde-Eingangsdatum berücksichtig.

Organisationspauschale & Storno
Die Zahlungen der Organisationspauschale bitte direkt mit dem Tourenleiter abstimmen. Bei Stornierung vor Tourenbeginn wird die Organisationspauschale fällig. Sollte der Platz nicht nachbesetzt werden können, werden Reservierungspauschalen und angefallene Selbstkosten an die Teilnehmer weiterverrechnet. Noch nicht gezahlte Organisationspauschalen verhindern nicht die Fälligkeit bei Stornierung, wie zuvor beschrieben.

Wir hoffen nicht, dass wir Ihnen nun den Spaß am Planen Ihrer zukünftigen Tour genommen haben, unseren bergerfahrenen Teilnehmer haben wir sowieso nichts Neues gesagt. Ihre Sicherheit im Gebirge ist uns ein Anliegen, wo uns leider Grenzen gesetzt sind. Eine solche Aufklärung ist aus unserer Sicht ein Teil unseres Risikomanagements.

Die Adressen und Telefon-Nummern der Ansprechpartner finden Sie unter Kontaktdaten

 

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